Berichte



Die International Police Association (IPA) ist ein weltweit agierender Zusammenschluss von Polizeibediensteten.
Unter dem Motto „Servo per amikeco“ („Dienen durch Freundschaft“) ist auch die IPA-Verbindungsstelle Deggendorf bestrebt, freundschaftliche Beziehungen, die gegenseitige Hilfe und das Verständnis zwischen Polizeibediensteten des In-und Auslandes zu fördern.

Zu diesem Zweck besuchten der neue Verbindungsstellenleiter Werner Straubinger und der Verbindungsmann zur Landespolizei Klaus Herrnböck Anfang der Woche die Polizeiinspektionen Regen und Zwiesel. Sie wurden von beiden Dienststellenleitern freundlich empfangen und führten gute Gespräche. Die Dienststellen teilen das Anliegen der internationalen Polizeivereinigung und sicherten der IPA Deggendorf ihre Unterstützung zu.
Die IPA zählt zurzeit weltweit ca. 360.000 Mitglieder in 65 Staaten. Die Deggendorfer Verbindungsstelle, die bereits 1978 gegründet worden ist, umfasst 240 Mitglieder.

Text und Fotos: Werner Straubinger

Foto 1:
Werner Straubinger und Klaus Herrnböck überreichen einen Freundschaftswimpel an die Dienststellenleiterin der PI Regen EPHKin Doris Schmid (2.v.r.) und ihren Stellvertreter PHK Armin Süß (links).
Foto 2:
Auch der Leiter der PI Zwiesel EPHK Till Hauptmann (2.v.r.) und sein Stellvertreter PHK Klaus Pister (links) erhalten einen Wimpel zum Zeichen der guten Zusammenarbeit.

Eine Zeitreise durch 7000 Jahre in 1 ½ Stunden absolvierten die Mitglieder der Verbindungsstelle der International Police Assocciaton Deggendorf bei ihrem Besuch im Archäologischen Museum Quintana in Künzing.
Begleitet hat sie bei dieser Reise Museumsleiter Dr. Roman Weindl. Er vermittelte der Gruppe mit seinen sehr interessanten Ausführungen immer den Eindruck, sich gegenwärtig auch in der angesprochenen Zeit zu befinden.
Dr. Weindl führte die IPA-Gruppe durch die vier Abteilungen des Museums von der Jungsteinzeit über Bronze- und Eisenzeit, Römerzeit bis zu den Bajuwaren ins Frühmittelalter. Dabei konnten Entdeckungen und Funde aus über 100 Jahren archäologischer Forschung, hervorragend präsentiert, betrachtet werden. Großes Staunen erregte gleich zu Beginn eine Darstellung der "Toten von Niederpöring", einer im Jahr 2015 entdeckten jungsteinzeitlichen Frauenbestattung (verstorben um 5000 v.Chr.) aus der Gemeinde Oberpöring mit einem Kopfschmuck aus Schneckengehäusen, deren Gesicht für das Museum in einem Forschungsprojekt plastisch, wissenschaftlich rekonstruiert worden ist.
Den Schwerpunkt in der Abteilung Bronze- und Eisenzeit zeigten Funde aus der kreisrunden Gräberanlage von Unternberg am Ortsrand von Künzing. Sie war mit hölzernen Palisaden und kreisförmigen Gräben umgeben und war einer der größten Friedhöfe der Urnenfelderzeit in Bayern.
Einen Eindruck vom Ausmaß der Anlage konnte man an einem beeindruckenden Modell erhalten.
In der Abteilung der römischen Kaiserzeit erfuhr man einiges über die Ausgrabung des Kastells Quintana und dem Leben dort. Es gilt als eines der am besten erforschtesten Kastelle. Außerdem war auch ein Modell eines hölzernen Amphitheaters von Künzing ausgestellt. Vermutlich wurde das Theater zwischen 100 und 150 Jahre n. Chr. aufgebaut, hatte aber nur etwa 20-30 Jahre Bestand. Außerdem ist auch nicht erwiesen, ob darin überhaupt Gladiatorenkämpfe stattgefunden haben. In der letzten Abteilung, Spätantike und Frühmittelalter, erläuterte Dr. Weindl das Wirken des Hl. Severin entlang der Donau als Mönch, Diplomat und „Flüchtlingskommissar“, mit Künzing als seiner westlichsten Wirkstätte und informierte über die Völkerwanderung, sowie die Entstehung bajuwarischer Stämme in der Region.
Nach einem Foto, zusammen mit dem Museumsleiter, fuhren die IPA-Mitglieder nach Obergessenbach zu einem gemeinsamen Abendessen im Landgasthof Kirschner.



Text und Fotos: Walter Körner

Foto 1:
Die 2015 gefundene „Tote von Niederpöring“
Foto 2:
Das rekonstruierte Gesicht der gefundenen Toten
Foto 2:
Die Deggendorfer IPA-Gruppe im Museum Quintana, mit Leiter Dr. Roman Weindl (Mitte mit hellblauem Hemd)

Der geschäftsführende Vorstand der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf hatte seine Mitglieder, deren Angehörige und Freunde zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 15. März 2024 in die Kantine der Bundespolizei Deggendorf eingeladen. Dabei wurde auch eine neue Vorstandschaft gewählt.
Der noch amtierende Verbindungsstellenleiter Franz Ebner begrüßte alle Anwesenden, stellte kurz die Tagesordnungspunkte vor, bat um ein kurzes Gedenken für zuletzt verstorbene IPA-Angehörige und berichtete über das vergangene, sehr aktive Vereinsjahr. Weiterhin gab er einige Termine bzw. Veranstaltungen für 2024 bekannt, die von der Vorstandschaft bereits Anfang Dezember 2023 besprochen worden waren. Es sind dies: Besuch des Museums Quintana in Künzing im April, Treffen mit IPA-Kollegen aus Straubing und Führung in der dortigen Synagoge im Mai, Grillfest bei der Bundespolizei im Juni, Besuch des Regener Landwirtschaftsmuseums mit anschließendem Treffen beim Schnierle Hoffest in Regen und Herbstreise im Oktober nach Berlin.
Kajetan Schober, der 25 Jahre das Amt des 1. Sekretärs der IPA-Verbindungsstelle innehatte informierte die Anwesenden unter anderem über die augenblickliche Mitgliederzahl, die 237 beträgt und gab bekannt, dass er sich nicht mehr zur Wahl für die neue Vorstandschaft stellt. Der 2. Sekretär Alfons Wagner sprach kurz Einzelheiten von der im Oktober geplanten Fahrt in die Bundeshauptstadt an. Es folgte noch der Bericht von Schatzmeister Karl Sagerer, dem von Kassenprüfer Wolfgang Reich eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt wurde. Danach konnte die gesamte Vorstandschaft entlastet werden.
Gemäß der Tagesordnung gab es im Anschluss Ehrungen für 25-, 40- bzw. 50jährige Mitgliedschaft bei der IPA. Leider waren von den 17 zu Ehrenden nur wenige anwesend. Urkunden und Ehrennadeln erhielten Marcel Böhme, Jürgen Walkner, Manfred Meier, Johann Seidl, Regina Friedl, Mathias Fesl, Lothar Frühsammer, Alexander Fuchs, Thomas Prochaska und Andreas Seitz für 25 Jahre, Hugo Bauer, Wolfgang Siche, Hans-Jürgen Orzechowski, Paul Gregori, Max Rosenlechner und Christine Helmö für 40 Jahre, sowie Ernst-Leonhard Wahl für 50 Jahre.
Deggendorfs 2. Bürgermeister Günther Pammer, selbst Angehöriger der IPA, überbrachte die Grüße der Stadt. Er lobte die stets gute Zusammenarbeit der IPA-Verbindungsstelle mit der Stadt und bedankte sich bei der Vorstandschaft für ihre sehr engagierte Arbeit in den letzten Jahren.
Danach übernahm Versammlungsleiter Xaver Weinzierl in souveräner Manier die Wahl der neuen Vorstandschaft. Nachdem bereits Vorgespräche zu den Neuwahlen stattgefunden hatten, gab es für alle zu wählenden Ämter bereits Kandidaten. Deshalb einigte man sich auch auf die Abstimmung per Akklamation mittels Handzeichen.
Diese brachte folgendes, jeweils einstimmiges Ergebnis:
Verbindungsstellenleiter Werner Straubinger, Sekretäre Carsten Kralisch und Franz Ebner, Schatzmeister Karl Sagerer, Kassenprüfer Wolfgang Reich und Max Rosenlehner, Kontaktperson zwischen Landes- und Bundespolizei Deggendorf Günther Reithmeier, Kontaktperson zu Angehörigen in der Bayerwaldregion Klaus Herrnböck und Pressewart Walter Körner. Weiterhin stehen auch noch Alfons Wagner und Kajetan Schober der Vorstandschaft als „Beisitzer“ mit Rat und Tat zur Seite.
Als „Neue“ in der Vorstandschaft stellten sich Werner Straubinger und Carsten Kralisch mit wenigen Worten allen Anwesenden vor und nachdem keine Anträge zur Behandlung gestellt worden sind, war die Jahreshauptversammlung der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf offiziell beendet. Den Rest des Abends ließ man mit angenehmen Gesprächen ausklingen.



Text und Fotos: Walter Körner

Foto 1:
Für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der IPA wurde Ernst-Leonhard Wahl (links) geehrt. Er erhielt Urkunde und Ehrennadel aus den Händen des scheidenden Verbindungsstellenleiters Franz Ebner. Rechts der neue 1. Sekretär Carsten Kralisch und 2. von links sein Vorgänger Kajetan Schober.

Foto 2:
Die alte und neue Vorstandschaft der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf, v. l. Alfons Wagner, Wolfgang Reich, Max Rosenlechner, Klaus Herrnböck, Carsten Kralisch, Werner Straubinger, Günther Reithmeier, 2. Bürgermeister Günther Pammer, Franz Ebner, Karl Sagerer und Kajetan Schober.

Nachdem 2021 und 2022 der Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kollegen der Deggendorfer Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) und der BGS-Kameradschaft Deggendorf in der Pfarrkirche St. Martin stattgefunden hat, konnte er heuer am 17. November wieder in der Schachinger Kirche gefeiert werden. Zelebriert wurde er, wie immer von Bundespolizei-Pfarrer und IPA-Mitglied Pater Gabriel Wolf.
Die Kirche war mit etwa 50 Angehörigen beider Vereine sehr gut besucht, als um 18.00 Uhr Pater Gabriel einleitende Worte zur Andacht sprach. Er ging dabei kurz auf den tödlichen Schleuserunfall im Landkreis Mühldorf im Oktober ein, bei dem auch junge Beamte des Bundespolizeireviers Mühldorf im Einsatz waren. Die Lesung wurde von IPA-Verbindungsstellenleiter Franz Ebner vorgetragen, bevor Pater Gabriel bei seiner Predigt das Thema „Trauer“ behandelte.
„Der Gedanke an den Tod nimmt uns fast den Atem, die Trauer und der Schmerz schnürt uns regelrecht die Kehle zu“, so Pater Gabriel. Man sollte befreiend Trauern, sich überwinden, reden was einem beschäftigt und erzählen von den lieben Verstorbenen, die Erinnerung an sie wach halten. „Trauern bedeutet aber auch, Hoffnung zu haben. Ohne diese könnten wir nicht trauern, sondern müssten verzweifeln“, fuhr Pater Gabriel fort. Mit der Aussage, wer trauert, kann wieder atmen, dem löst sich der Kloß im Hals und er gewinnt den Blick für die Wirklichkeit von Leben und Tod, beendete er seine Predigt.
Die nachfolgenden Fürbitten las IPA-Vorstandsmitglied Alfons Wagner, bevor Gerhard Gülle von der BGS-Kameradschaft und Karl Sagerer von der IPA die Namen der 2022 und 2023 verstorbenen Angehörigen beider Vereine vortrugen. Für sie brannten die Kerzen vor dem Altar.
Mit dem bekannten Marienlied „Meerstern ich dich grüße“ endete der Gedenkgottesdient. Im Anschluss traf man sich noch zu einem gemeinsamen Abendessen mit angeregten Gesprächen.

Text und Fotos: Walter Körner

Foto links:
Etwa 50 Angehörige der IPA und BGS-Kameradschaft Deggendorf gedachten in der Schachinger Kirche ihren verstorbenen Kollegen. Den Gedenkgottesdienst zelebrierte Bundespolizei-Pfarrer Pater Dr. Gabriel Wolf.

Foto rechts:
Gerhard Gülle (links) und Karl Sagerer verlasen die 2022 und 2023 verstorbenen Kollegen der IPA Verbindungsstelle und der BGS-Kameradschaft.



Bereits im Herbst 2020 plante die Verbindungsstelle der International Police Assocciation (IPA) ihre traditionelle Herbstreise ins „Bayerische Oberland“, doch leider ließ Corona dieses Vorhaben scheitern. Auch 2021 und 2022 führte man keine mehrtägigen Reisen durch.
Für dieses Jahr aber ging Alfons Wagner von der Vorstandschaft der Verbindungsstelle intensiv in die Planung und Vorbereitung für die Fahrt. Am 12. Oktober war es dann soweit, die 33 Personen umfassende IPA-Gruppe startete in Richtung Ammergauer Alpen.
Erstes Ziel war das Franziskanerinnen-Kloster Reutberg, nordöstlich von Bad Tölz, wo man im dortigen Klosterbräustüberl einkehrte. Weiter ging es anschließend über Bad Tölz, Ohlstadt, Eschenlohe, Oberau zum Reiseziel Oberammergau.
Nachdem man dort das gebuchte Hotel „Alte Post“ bezogen hatte, ging es gleich zu einer interessanten Ortsführung, bei der der Besuch im Passionsspielhaus natürlich den Höhepunkt darstellte. Die Gruppe bekam dort u. a. auch viele Informationen und Hintergrundwissen über die alle 10 Jahre stattfindenden Passionsspiele. Ein köstliches Abendessen und ein anschließendes gemütliches Zusammensein, mit eigener Musik, rundeten den Tag im „Hubertus-Stüberl“ des Hotels ab. Als Gäste konnte man an dem Abend zwei IPA-Kollegen der Verbindungsstelle Weilheim begrüßen. Zur Überraschung der Deggendorfer IPA-Angehörigen gesellte sich für kurze Zeit auch der Bürgermeister von Oberammergau, Andreas Rödl, ebenfalls IPA-Mitglied, zur Gruppe.
Der nächste Tag, der unter der Führung eines ortskundigen IPA-Kollegen stand, begann mit einem Abstecher zum Schloss Elmau, wo im Juni 2022 der G7-Gipfel stattgefunden hat. Nach einem kleinen Spaziergang in landschaftlich reizvoller Kulisse ging es weiter nach Garmisch-Partenkirchen zur Besichtigung der Olympiaschanze. Ein Großteil der IPA-Gruppe wanderte danach durch die 700 m lange und über 80 m tief eingeschnittene Partnachklamm im Reintal südlich der Schanzenanlage. Die Klamm wurde bereits 1912 zum Naturdenkmal erklärt. Es folgte ein Aufenthalt in der Fußgängerzone von Garmisch-Partenkirchen mit Kaffeepause. Das nächste Ziel war das Benediktinerkloster Ettal, wo auch ein interessanter Vortrag in der dortigen Liquermanufaktur mit Verkostung auf die Deggendorfer IPAler wartete. Das Abendessen nahm man gegenüber im Klosterbräu-Restaurant ein, bevor es zum Quartier nach Oberammergau zurückging.
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Zugspitze. Bereits mit der ersten Zahnradbahn um 08.15 Uhr fuhr die Gruppe über den Bahnhof Eibsee hoch bis zum Zugspitzblatt (Gletscher). Es wehte ein ganz schön kalter Wind dort oben, wenngleich das Wetter an sich sehr gut war. Negativ überrascht waren aber alle darüber, wie wenig vom einstigen Gletscher noch übrig geblieben ist. Eine Stunde lang gab es dann für die Deggendorfer eine Führung durch einen „Mountain-Manager“ der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG, der viel Wissenswertes allgemein über die Zugspitze, aber vor allem auch über den Bau, Technik, Betrieb und Wartung der Seilbahn erzählte und zeigte. Außerdem erhielt man in der Ausstellung „90 Jahre Zahnradbahn“ im Gebäude der Gipfelstation detaillierte Informationen rund um die traditionsreiche Zahnradbahn.
Talwärts ging es dann mit der Gondelbahn zum Eibsee, an dem die Gruppe auch einige Zeit verbrachte. Anschließend fuhr man nach Oberammergau zurück, wo viele noch die Zeit zu einem Spaziergang im Ort mit seinen wunderschön bemalten Häusern nutzten.

Tags darauf trat man nach dem Frühstück die Heimreise an. Unterbrochen wurde diese mit einem Aufenthalt beim Benediktinerkloster Andechs am „Heiligen Berg“, mit der Besichtigung der Wallfahrtskirche, die dem Heiligen Nikolaus von Myra und der Heiligen Elisabeth von Thüringen geweiht ist. Einen weiteren Stopp, bevor die Reisegruppe sicher Deggendorf erreichte, gab es noch bei einer Einkehr im Gasthaus Forster am See in Eching.
Es war eine gelungene Herbstreise, bei dem auch das Wetter, mit einer kleinen Ausnahme am Tag der Heimfahrt, gepasst hat.

Text und Fotos: Walter Körner
Foto 1: Die Reisegruppe der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf mit der landschaftlich reizvollen Kulisse des Schlosses Elmau
Foto 2: Quartier der IPA-Gruppe war das Hotel Alte Post in Oberammergau
Foto 3: Immer ein echtes Erlebnis, die Wanderung durch die wildromantische Partnachklamm
Foto 4: Auch das Kloster Ettal wurde von der Deggendorfer Gruppe besucht
Foto 5: Die IPA-Gruppe fuhr mit der neuen, im Dezember 2017 eröffneten Zugspitzseilbahn ins Tal

Die Vorstandschaft der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf traf sich vor kurzem zu einer Sitzung in Achslach-Lindenau, um weitere Aktivitäten 2023 zu besprechen.
Im ersten Halbjahr war man schon sehr rührig bei einem Aktivnachmittag mit Schneeschuh- und Wandertour Anfang Februar. Am Aschermittwoch gab es das legendäre Fischessen in der Kantine der Bundespolizei (BPOL) und Ende März traf man sich erneut dort zur Jahreshauptversammlung. Ende April besuchte die Verbindungsstelle das Glasmuseum in Frauenau, Ende Mai wanderten 14 IPA-Angehörige auf dem Panoramaweg um Bernried und Ende Juni war eine Grillfeier, erneut in der BPOL-Kantine angesagt.

Bei oben angeführter Sitzung besprachen die Vorstandsmitglieder die weiteren Aktivitäten für das zweite Halbjahr 2023.
Den ersten Termin konnte man bereits vor einigen Tagen durchführen, nämlich eine Besichtigung der Privatbrauerei Falter in Regen, mit anschließendem Treffen beim Hoffest Schnierle. Für den 25. August wurde die Monatsversammlung bei der BPOL anberaumt, am 21. September geht es mit dem Rad nach Wallersdorf, mit Einkehr im dortigen Bräuhof, im Oktober startet die 4tägige Herbstreise nach Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen (mit Zugspitze), am 17. November treffen sich die Mitglieder zum Totengedenken in der Schachinger Kirche und am 9. Dezember startet man die Jahresabschlussfahrt zu einem Weihnachtsmarkt, wobei das genaue Ziel noch nicht feststeht.

Text und Foto: Walter Körner
Foto 1:
Die Brauereibesichtigung beim Falter war sehr interessant. Vor kurzem erhielt die Privatbrauerei sogar einen Bundesehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
Foto 2:
Die IPA-Gruppe nach der Brauereiführung.

Bei idealem Wanderwetter absolvierte am vergangenen Donnerstagnachmittag eine 14 Personen umfassende Gruppe der Deggendorfer IPA-Verbindungsstelle den Panoramaweg rund um Bernried.
Um 14.00 Uhr ging es an der Tourist-Info in Bernried los. Man wählte den Rundweg mit der Markierung „9“ im Uhrzeigersinn, der kurz nach dem Start am Museumsstadl vorbeiführte. Schon nach wenigen Minuten Anstieg hatte man den ersten Blick von „oben“ auf den Ort Bernried.
Weiter ging es, am sogenannten „Kasloch“ vorbei, zum Aussichtspunkt „Fritsch-Flurkreuz“, benannt nach dem ehemaligen Landrat Walter Fritsch. Über die Ortschaft Krin und vorbei an einer Totenbrett-Gruppe erreichten die Wanderer nach etwa einer Stunde Böbrach. Danach führte der Weg bergauf in den Böbracher Wald bis Hochwies, wo man mit 620 m den höchsten Punkt der Tour erreichte.
Anschließend ging es weitgehend bergab, durch die Orte Rieth, Ebengasse, Amtsfleck und Pommersberg. Dazwischen hatte man an den Rastplätzen „Sonnenterrasse“, „Schwammerl“ und „Panoramastuhl“ wunderschöne Ausblicke ins Bernrieder Tal, ins benachbarte Perlbachtal und die Donauebene. Vorbei am Campingland (Campingplatz) Bernrieder Winkel erreichte die IPA-Gruppe nach 3 ½ Stunden, 11 Kilometern und 430 Höhenmetern wieder den Ausgangspunkt.
Dort wurde natürlich traditionsgemäß zu einer Brotzeit eingekehrt.




Text: Walter Körner
Foto 1: Christa Sagerer
Foto 2: Walter Körner
Foto o.l.: Die IPA-Wanderer am höchsten Punkt der Tour bei Hochwies
Foto rechts: Die IPA-Gruppe bei der Pause am Aussichtspunkt „Schwammerl“



Erstmals nach 2019 konnte die Verbindungsstelle Deggendorf der International Police Association (IPA) ihre Jahreshauptversammlung wieder in den Räumlichkeiten der Bundespolizei durchführen.
Dazu begrüßte Verbindungsstellenleiter Franz Ebner am vergangenen Freitag knapp 50 Personen, darunter als Gast auch Jörg Spitaler von der IPA-Landesgruppe, und eröffnete die Versammlung mit seinem Tätigkeitsbericht. Ebner stellte dabei fest, dass man 2022 sehr aktiv war bei Wanderungen, Ausflugs-und Besichtigungsfahrten, sowie Monatstreffen. Die Vorstandschaft der Deggendorfer Verbindungsstelle nahm außerdem an der Landesdelegiertentagung in Schweinfurt im Mai und an der 60 Jahrfeier der IPA Verbindungsstelle Regensburg im Juli teil. Darüber hinaus durfte natürlich das obligatorische Totengedenken in der Pfarrkirche St. Martin nicht fehlen. Mit einem Wintererlebnistag, einem Schäufele- und einem Fischessen fanden aber auch schon wieder 2023 Aktivitäten statt. Ihnen werden weitere Aktionen folgen.
Kajetan Schober gab als 1. Sekretär der Deggendorfer IPA unter anderem Informationen über Zu- und Abgänge im Mitgliederbereich. Im Augenblick umfasst die Verbindungsstelle 239 Mitglieder.
Schatzmeister Karl Sagerer berichtete über die stabile, finanzielle Situation. Ihm wurde eine einwandfreie Kassenführung von den beiden Prüfern Max Rosenlehner und Wolfgang Reich bestätigt.
Der wegen eines anderen Termins etwas später eingetroffene 2. Sekretär Alfons Wagner informierte über den Stand der geplanten Herbstreise im Oktober nach Oberammergau und bat auch gleich um Anmeldung dafür.
Danach gab es Ehrungen für Mitglieder, die 25, 40 bzw. 50 Jahre der IPA angehören. Urkunden erhielten für 25 Jahre Bernd Jennert, Willibald Fuchs, Johannes Parzer, Alois Weber, Daniel Bayer, Wilhelm Haas, Jörg Hofmann, Wilhelm Sitzberger, Werner Straubinger, für 40 Jahre Alfons Wagner, Gerhard Stiedl, Konrad Silberbauer, Gerhard Horn, sowie für 50 Jahre Wolfgang Messelken und Günther Pammer.
Mit einer gemeinsamen Brotzeit und guten Gesprächen verbrachte man noch ein paar angenehme Stunden in der Kantine der Bundespolizei.

Text: Walter Körner
Foto: Von links IPA-Verbindungsstellenleiter Franz Ebner, Jörg Spitaler (IPA Landesgruppe), die anwesenden Geehrten Alfons Wagner (zgl. 2. Sekretär), Jörg Hofmann (Rimbach), Wilhelm Haas (Zwiesel), Wolfgang Messelken (Lalling), Konrad Silberbauer (Arnbruck), Gerhard Stiedl (Geiersthal) und Daniel Bayer (Offenberg), Schatzmeister Karl Sagerer, 1. Sekretär Kajetan Schober.

Schöner hätte das Wetter am Freitag, 10. Februar nicht sein können – strahlend blauer Himmel und wunderbarer Schnee – und genau an diesem Tag plante die Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf einen aktiven Nachmittag, zusammen mit Angehörigen der Verbindungsstelle Regensburg.
Nachdem diese aber leider eine Teilnahme absagen mussten, entschlossen sich die Deggendorfer trotzdem was zu unternehmen. So traf sich eine Gruppe zu einer sonnigen Schneeschuhtour an der Wallfahrtskirche St. Hermann bei Bischofsmais. Von dort führte sie ihre Route über Hermannsried, Oberried und Grossbärnbach in einem großen Bogen wieder zurück nach St. Hermann.
Parallel dazu versammelte sich eine weitere, kleine Gruppe in Habischried zu einer Winterwanderung über Burggrafenried nach Kleinried, wo man als Ziel das „Café Mariandl“ anvisierte. Dort empfing und versorgte sie die Wirtin mit den legendären, selbst gemachten Zimtnudeln und Kuchen. Gestärkt wurde dann der Rückweg angetreten.

Abends trafen sich die Angehörigen der Deggendorfer IPA im Landgasthof „Hirmonshof“ in Bischofsmais zu einem gemeinsamen Abendessen und einigen gemütlichen Stunden. Der nächste Monatstreff der IPA-Verbindungsstelle findet am Aschermittwoch in der Kantine der Bundespolizei Deggendorf mit dem traditionellen Fischessen statt.

Text und Fotos: Walter Körner
Fotos:
Start der Schneeschuh-Gruppe an der Wallfahrtskirche St. Hermann.
Die Wanderer unterwegs nach Kleinried.
Abends Treffen im Gasthof Hirmonshof



Vorsitzender Franz Ebner von der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf lud seine Vorstandskollegen Karl Sagerer, Kajetan Schober, Alfons Wagner, Klaus Herrnböck, Günter Reithmeier und Walter Körner noch im alten Jahr zu einer Besprechung nach Hengersberg ins Cafe Abseits ein.
Dort bedankte er sich bei ihnen für die hervorragende Unterstützung während des gesamten Jahres. Danach besprach man zusammen eventuelle Veranstaltungen 2023 und deren Terminierung, schließlich will man ja genauso aktiv sein wie 2022. Nach mehreren Aktionen und Veranstaltungen endete das alte Vereinsjahr mit einem Totengedenken am 11. November in der Pfarrkirche Sankt Martin und einer Jahresabschlussfahrt Ende November nach Abensberg zur Turmweihnacht.
Für das neue Jahr ist bereits am 19. Januar die Monatsversammlung im Weißbräu geplant und am 10. Februar will man sich mit Angehörigen der IPA-Verbindungsstelle Regensburg zu einer Schneeschuhwanderung und Schlittenfahrt am Geißkopf treffen. Im Anschluss daran ist mit den Regensburger Gästen ein Freundschaftsabend im Gasthaus „Hirmonshof“ in Bischofsmais vorgesehen.
Auch das traditionelle Fischessen am Aschermittwoch soll wieder stattfinden, eine Lokalität dafür wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Der Termin für die Jahreshauptversammlung wurde für den 24. März im Landgasthof Zwickl in Seebach festgelegt und eine Führung gibt es im Glasmuseum Frauenau am 27. April am nachmittags mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.
Im Mai plant man eine Wanderung auf dem Panoramaweg rund um Bernried und im Juni eine Grillfeier.
Am 20. Juli geht es nach Regen zur Besichtigung der Brauerei Falter und Ende August steht ein Biergartenbesuch auf dem Programm. Eine Radtour wird am 21. September angeboten und vom 8. bis 11. Oktober die Herbstfahrt in den Bereich Oberammergau – Ettal – Garmisch Partenkirchen, die bereits schon 2020 vorgesehen war, aber wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden konnte.
Genaue Termine für das Totengedenken im November und einer Jahresabschlussfahrt im Dezember werden noch festgelegt.

Text: Walter Körner
Die erweiterte Vorstandschaft der IPA Deggendorf in Hengersberg, v. l. Günter Reithmeier, Kajetan Schober, Karl Sagerer, Franz Ebner, Klaus Herrnböck und Alfons Wagner, es fehlt Fotograf Walter Körner.



Am Donnerstag, den 22.09.22, trafen sich um 16.00 Uhr trotz anhaltenden leichten Nieselregen 20 Angehörige der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf zu einer Stadtführung.
Diese übernahm natürlich kein anderer als IPA-Vorstandsmitglied Alfons Wagner, der schon seit vielen Jahren als offizieller Deggendorfer Stadtführer fungiert. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Verbindungsstellenleiter Franz Ebner und einführenden Worten von Alfons Wagner ging es auch gleich los.
Der Weg führte zunächst durch die Schlachthausgasse zur Knödelwerferin, dann zur alten Stadtmauer, vorbei am Knödelbrunnen (wo leider kein Knödelwasser lief), in die Altstadt und danach wieder zurück zum Alten Rathaus. Mit 15 Personen ging es auch noch auf den Rathausturm. Bei den einzelnen Stationen bekam die Gruppe von Alfons Wagner natürlich viel Wissenswertes über die Geschichte Deggendorfs zu hören.
Vor allem erfuhr man unter anderem auch die Bedeutung der beiden Kugeln auf der Gebäudesüdseite des Alten Rathauses.
Über den Luitpoldplatz gehend besuchte die IPA-Gruppe kurz noch das Deggendorfer Original „Sammer-Xidi“. Anschließend traf man sich im „Jedermann’s“ (Kolpinghaus), wo man den Abend gemütlich ausklingen ließ.

Text: Walter Körner
Foto: Josef Wurm
Das Foto zeigt Alfons Wagner mit der Deggendorfer IPA-Gruppe am Beginn der Führung beim Alten Rathaus

Vielen ist er gar nicht bekannt und deshalb waren sie auch noch nie oben auf dem Hennenkobel, dem Hausberg von Zwiesel. Die Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf bot nun seinen Mitgliedern eine Wanderung zu dem 965 m hohen Berg an.
Am Mittwoch, den 20.07.2022 trafen sich Angehörige der IPA am Bahnhof Deggendorf zur gemeinsamen Fahrt nach Zwiesel als Ausgangsort der Tour. Die Stimmung war trotz der 45minütigen Verspätung des Zuges und der hohen Temperaturen von Anfang an sehr gut. Am Bahnhof in Zwiesel warteten noch weitere IPA-Wanderer. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Verbindungsstellenleiter Franz Ebner, marschierte die 15köpfige Gruppe unter der Führung des gebürtigen Zwieseler IPA-Mitglieds Walter Körner los in Richtung Rabenstein. Den ehemaligen Glasmacherort erreichte man nach etwa einer Stunde. Kurz nach dem Ortsausgang folgten die Wanderer dem Kneippweg zum Glashüttensteig (ein Teil des Gläsernen Steigs) und marschierten auf diesem weiter entlang des Mühlbaches. Der Weg führte vorbei am ehemaligen Glashüttenstandort Althütte zur Abzweigung zum Hennenkobel-Gipfel. Bevor man zu diesem aufstieg, war natürlich ein Abstecher zum Historischen Quarzbruch Pflicht. Danach ging es die restlichen 20 Minuten auf dem Gläsernen Kreuzweg, der 2006 vom Burschenverein Rabenstein e.V. errichtet worden war, zum Gipfel. Neben der guten Aussicht genoss die Gruppe hier natürlich auch die mitgebrachte Brotzeit in vollen Zügen. Gut gestärkt machte man sich nach kurzer Zeit an den Abstieg, vorbei am Ochsenberg und dem Schneiderbügel, durch den Zwieseler Ortsteil Innenried zurück zum Bahnhof Zwiesel. Nach fünf Wanderstunden stand der Gruppe eine verdiente Einkehr im Biergarten des Gasthofs zur Waldbahn nichts mehr im Wege.


Text und Fotos: Walter Körner

Foto 1: Die letzten Meter zum Gipfel ging es auf dem Gläsernen Kreuzweg
Foto 2: Der Gipfel des Hennenkobels ist erreicht.
Foto 3: Der Ausblick war super, hier über Langdorf zum Geißkopf

Der etwa 150 km lange Pfahl ist einer der bedeutendsten Naturerscheinungen Bayerns und zieht sich von Schwarzenfeld in der Oberpfalz in fast gerader Form bis nach Freyung. Er verläuft größtenteils unterirdisch, zeigt sich aber an der Oberfläche am eindrucksvollsten in bizarren Formationen im hochaufragenden Quarzfelskamm des Großen Pfahls bei Viechtach. In diesem Bereich war am vergangenen Dienstag eine Gruppe der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf bei einer Wanderung unterwegs. Sie ließ sich trotz anhaltenden Regens nicht von dieser Tour abhalten. Am Pfahlparkplatz direkt neben der B 85 traf man sich und wurde von IPA-Freund und Wanderführer Walter Raith aus Viechtach begrüßt. Er gab der Gruppe zunächst interessante Informationen über Alter, Entstehung und Besonderheiten des Pfahls, bevor man losmarschierte.
Bald erreichte man die offene Verladestation des ehemaligen Steinbruchs, von wo aus der abgebaute Quarz in Loren auf Seilen runter nach Viechtach transportiert worden ist. Weiter ging es zur Alten Schmiede, vorbei am 2019 errichteten Waldkindergarten und danach kurz in den ehemaligen Steinbruch. Hier wurde noch bis 1993 der harte, druckfeste Quarz abgebaut, der vorwiegend zu Schotter für Straßen und Schienenwege verarbeitet worden ist. Inzwischen bietet der Bereich Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten.
Als nächstes führte der Weg entlang des zerklüfteten Riegels des St. Antoniuspfahls, bevor die Gruppe den Wald verließ und kurz vor Engelsdorf in Richtung B 85 abzweigte. Nach Überquerung der Bundesstraße führte Walter Raith die Gruppe durch die Ortschaft Hetzelsdorf und weiter bergauf zum „Hausberg“ der Viechtacher, dem Distelberg mit seiner sehenswerten Kapelle. Der letzte Abschnitt führte dann nur noch bergab nach Viechtach, wo die Wanderung, wie üblich, bei Kaffee und Kuchen bzw. Brotzeit endete. In drei Stunden hatte man viel gesehen und sehr interessantes gehört und – es sprach keiner vom schlechten Wetter.





Text und Foto: Walter Körner
Foto 1: Die Deggendorfer IPA-Gruppe erkundete mit Wanderführer Walter Raith (links) den Großen Pfahl bei Viechtach
Foto 2: Sehr imposant und immer ein Blickfang, der zerklüftete Riegel des St. Antoniuspfahls
Foto 3: Sehenswert war auch die Distelbergkapelle am gleichnamigen Berg

Trotz mehrerer coronabedingter Ausfälle konnte Franz Ebner, Verbindungsstellenleiter der IPA Deggendorf, knapp 40 IPA-Freunde zur Jahreshauptversammlung am 28. April im Landgasthof Zwickl in Seebach begrüßen. Einen besonderen Gruß richtete er an Deggendorfs 2. Bürgermeister Günther Pammer, der selbst IPA-Mitglied ist und an den am weitest angereisten Tino Böhme. Dieser kam direkt aus dem ca. 900 km entfernten Neustadt in Holstein zur Versammlung.
Es folgte ein Gedenken an die zuletzt verstorbenen Angehörigen der Verbindungsstelle Deggendorf, bevor Franz Ebner über Veranstaltungen seit er letzten Jahreshauptversammlung am 23.09.2021 berichtete. Er stellte fest, dass die Verbindungsstelle durch das weiterhin anhaltende coronabedingte Betretungsverbot der Bundespolizei-Unterkunft ihren Hauptveranstaltungsort verloren hat. Die Neuwahlen 2021 brachten keine Veränderungen, die bisherige „Mannschaft“ machte weiter. Das Totengedenken feierte man am 29.10.2021 in der Stadtpfarrkirche St. Martin und am 17.02.2022 traf sich die Vorstandschaft zur Sitzung, bei dem das Jahresprogramm für 2022 zusammengestellt worden ist (wir berichteten darüber).
Für die nicht anwesenden Sekretäre Kajetan Schober und Alfons Wagner berichtete Schatzmeister Karl Sagerer kurz über die Mitgliederentwicklung bei der Verbindungsstelle und darüber, dass die Jahresfahrt wegen der andauernden Einschränkungen erst wieder für 2023 geplant ist. Seit September 2021 konnte man 4 Neumitglieder begrüßen, 2 Mitglieder sind ausgetreten und einen Todesfall hatte man zu verzeichnen.
Danach gab Schatzmeister Sagerer seinen Rechenschaftsbericht ab. Die Kasse wurde von den Kassenprüfern Wolfgang Reich und Max Rosenlehner geprüft. Wolfgang Reich bestätigte der Versammlung die einwandfreie, saubere und jederzeit nachvollziehbare Kassenführung von Karl Sagerer.
Bevor es zur Ehrung langjähriger Mitglieder kam, übermittelte Bürgermeister Günther Pammer Grüße und beste Wünsche von OB Dr. Christian Moser. Er bedankte sich unter anderem für die ehrenamtliche Arbeit der Vorstandschaft und sicherte vollste Unterstützung der Stadt Deggendorf zu.
Franz Ebner und Günther Pammer nahmen die Mitgliederehrung vor, bei der leider über die Hälfte der zu Ehrenden nicht anwesend war. Es wurden geehrt - für 50-jährige Mitgliedschaft Karl-Magnus Malmberg (Metten), für 40-jährige Mitgliedschaft Franz Bauer (Deggendorf), Erich Cichoracki (Grafenau), Rudolf Hartl (Deggendorf), Manfred Krammer (Neuschönau), George Maurer (Hofkirchen), Nikolaus Maierhofer (Pilsting), Joachim Pähler (Schöfweg), Rudolf Stummelreiter (Bischofsmais), für 25-jährige Mitgliedschaft Günther Apfelbeck (Plattling), Manfred Behnke (Mariaposching), Tino Böhme (St. Augustin), Stephan Duschl (Sondorf), Heinrich Hofmarksrichter (Neuhausen), Therese Jakob (Deggendorf), Andreas Müller (Straubing), Lothar Reitmayer (Ruderting) und Bernhard Wiesmüller (Haibach).
Am Ende der Versammlung warb Ebner noch für die Teilnahme am 60jährigen Jubiläum der IPA-Verbindungsstelle Regensburg Anfang Juni, bevor man sich eine gemeinsame Brotzeit schmecken ließ.

Text: Walter Körner
Foto: Karl Sagerer
Foto: v.l. BM Günther Pammer, die Geehrten Rudolf Stummelreiter, Heinrich Hofmarksrichter, Günther Apfelbeck, Erich Cichoracki, Manfred Krammer, Tino Böhme, Rudolf Hartl, Franz Bauer und Verbindungsstellenleiter Franz Ebner

Der Verbindungsstellenleiter der IPA Deggendorf Franz Ebner konnte am Donnerstag, 23. September 2021 -43- IPA-Freunde im Landgasthof-Hotel Zwickl in Seebach zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft begrüßen. Ein persönliches Willkommen ging dabei an die Ehrenmitglieder Xaver Weinzierl, Karl Sagerer und Kaj Schober. Ebner stellte die Tagesordnungspunkte vor und bat anschließend um ein kurzes Gedenken an zuletzt verstorbene IPA-Angehörigen bzw. deren Partner.
Die -29- stimmberechtigten Mitglieder wählten danach den früheren Leiter der Verbindungsstelle Xaver Weinzierl zum Versammlungsleiter, bevor die Vorstandsmitglieder ihre Tätigkeitsberichte vortrugen.
Verbindungsstellenleiter Franz Ebner berichtete über die Veranstaltungen seit der letzten Jahreshauptversammlung im März 2019. Das Jahr 2019 war noch ein "normales" Vereinsjahr mit monatlichen Treffs, Wanderungen und Reisen. Erwähnenswert war dabei vor allem die Herbstreise nach Saarbrücken, Metz, Luxemburg und Trier unter dem Motto "4 Städte -3 Länder -1 Bett". Fast ganz zum Stillstand kam das Vereinsleben im letzten Jahr. Außer den Monatsversammlungen im Januar und Februar und einer Wanderung im September mussten alle übrigen Aktivitäten leider coronabedingt ausfallen. Im Juli 2021 konnten wenigstens eine Wanderung im Bereich St. Englmar –Käsplatte und im September ein Monatstreffen durchgeführt werden.
Sekretär Kajetan Schober berichtete über den aktuellen Mitgliederstand, der leider beständig abnimmt, ein Trend, der in der gesamten IPA in Deutschland festzustellen ist. Die Verbindungsstelle Deggendorf hat aktuell 244 Mitglieder.
Sekretär Alfons Wagner legte nochmals die Gründe für die Absage der Herbstreise 2020 dar und zeigte sich vorsichtig optimistisch bezüglich einer Reise 2022.
Zum Schluss gab Schatzmeister Karl Sagerer seinen Rechenschaftsbericht ab. Ihm wurde von Kassenprüfer Wolfgang Reich eine exakte und saubere Kassenführung bescheinigt, sodass er, wie auch die gesamte Vorstandschaft, entlastet werden konnte.
Es folgten Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft bei der IPA. Im Einzelnen waren dies Heinz Burkhart (60 Jahre), Michael Bachmann, Karoly Mihalyi, Franz Reithmeier, Josef Sedlmeier, Werner Stadler, Franz Döschl, Richard Berglehner, Ludwig Achatz, Heinrich Stephan (40 Jahre), André Nowotnick, Martin Vogl und Johann Achatz (25 Jahre).
Danach übernahm Versammlungsleiter Xaver Weinzierl, der nachträglich (für 2019) auch noch für 40jährige Mitgliedschaft geehrt wurde, die Neuwahl der Vorstandschaft. Er stellte fest, dass sich die bisherige Vorstandschaft bereiterklärt hat, erneut zu kandidieren. Nachdem sich auch sonst niemand für einen Vorstandsposten beworben hatte, erfolgte die Wahl per Akklamation mittels Handzeichen. Die neue Vorstandschaft wurde einstimmig gewählt.
Sie setzt sich wie folgt zusammen: Verbindungsstellenleiter Franz Ebner, Sekretäre Kajetan Schober und Alfons Wagner, Schatzmeister Karl Sagerer, Kassenprüfer Wolfgang Reich und Max Rosenlehner, Kontaktperson PI Deggendorf Günther Reithmeier, Kontaktperson Regen Klaus Herrnböck und Pressewart Walter Körner.


Vom Landesvorstand der IPA-Landesgruppe Bayern war Jörg Spitaler anwesend. Er überbrachte Grüße der Landesgruppe, gratulierte der neuen Vorstandschaft und erinnerte an den Landesdelegiertentag am 8./9. Mai 2022 in Schweinfurt. Zu dieser Tagung wurden die Angehörigen der neuen Vorstandschaft als Delegierte festgelegt, sowie Josef Wurm und Walter Körner zu Ersatzdelegierten gewählt.
Mit einem gemeinsame Abendessen und folgenden angeregten Gesprächen endete die Jahreshauptversammlung der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf.

Foto 1 (links): Die alte und neue Vorstandschaft der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf, v. l. Schatzmeister Karl Sagerer, Jörg Spitaler von der IPA Landesgruppe, Verbindungsstellenleiter Franz Ebner, Sekretäre Kajetan Schober und Alfons Wagner

Foto 2 (rechts): Ganz links Jörg Spitaler von der IPA Landesgruppe, danach weiter v. l. die anwesenden Geehrten für langjährige Mitgliedschaft bei der IPA, Heinrich Stephan, Franz Reithmeier, Karoly Mihalyi, Xaver Weinzierl (alle 40 Jahre), Martin Vogl (25 Jahre). Ganz rechts Verbindungsstellenleiter Franz Ebner

Text und Fotos: Walter Körner

Die Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf führte ihre vor kurzem geplante Wanderung am Donnerstag, 22. Juli durch. Verbindungsstellen-Leiter Franz Ebner konnte am Parkplatz Markbuchner Sattel, oberhalb St. Englmar, 15 Personen begrüßen, darunter auch IPA-Kollege Walter Raith aus Viechtach als Wanderführer. Dieser richtete ebenfalls ein paar heitere Begrüßungsworte an die Gruppe bevor es los ging Richtung Pröller, dem Hausberg von St. Englmar.

Der Anstieg war nicht langweilig, da entlang des Weges zahlreiche "Hingucker" in Form von angeschlagenen Holztafeln mit hintersinnigen Reimen und skurrilen Holz- und Steinfiguren zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregten. Außerdem kam man auch an einer Höhle vorbei, in der um 1850 der sagenumworbene Räuber Heigl gehaust haben soll, wobei er sein Unwesen aber vorwiegend im Bereich des Kaitersberges trieb. Nach knapp einer Stunde war das großflächige Plateau des 1048 m hohen Pröllergipfels erreicht. Trotz nicht so guter Fernsicht konnte man die Berge vom Arber bis zum Rachel erkennen. Nach kurzem Aufenthalt führte die Wanderung weiter in Richtung nächstem Ziel: der Käsplatte.

Zunächst ging es am Skihang Klinglbach vorbei, auf dem im Winter regelmäßig die Rennen um den Silbernen Ski des WSV St. Englmar stattfinden. Dann folgte man dem Weg abwärts, entlang der Hinterwies-Abfahrt, überquerte die Straße beim Wanderparkplatz Hinterwies, kam unterhalb des Berginger Berges vorbei und bog dann ab nach Westen zum Aufstieg zur 979 m hohen Käsplatte. Sie wurde gegen Mittag erreichte. Das Plateau der Käsplatte ist baumfrei und übersät mit Granitblöcken, ein Lusen in Kleinformat. Von hier eröffnete sich der weite Blick in den nördlichen Bayerischen Wald mit Hohen Bogen, Kaitersberg, und den 8 Tausendern bis zum Arber. Nach einer kurzen Pause brach die Gruppe wieder auf, zurück nach Hinterwies, wo man im Biergarten des dortigen Berggasthofes einkehrte.

Gestärkt ging es danach weiter, vorbei am Berggasthof Pröller, in Richtung St. Englmar, Nach gut 2 km erreichte die IPA-Wanderer wieder den Ausgangspunkt Parkplatz Markbuchner Sattel.

Allen Teilnehmern hat es gut gefallen, die 3 ½ stündige Gehzeit war sehr kurzweilig und die Strecke nicht allzu schwer.

Text und Fotos: Walter Körner

Corona bedingt fand die letzte Aktion der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf im September 2020 statt. Es war dies eine Wanderung zum Falkenstein. Danach mussten alle weiteren Vorhaben, unter anderem die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, das Totengedenken in der Schachinger Kirche, sowie der Jahresabschluss im Kloster Windberg entfallen.

Nachdem sich die Pandemie-Lage etwas verbessert hat und eine kleine Annäherung zur Normalität erkennbar ist, plant die IPA Deggendorf Aktionen für dieses Jahr. Dazu traf sich die Vorstandschaft im Biergarten des Klosterhofs Niederaltaich zur Besprechung.

Als erstes will man sich am 22 Juli zu einer Wanderung im Bereich St. Englmar, Pröller, Käsplatte treffen. Am 12. August steht eine Monatsversammlung im Biergarten in Oberfrohnstetten auf dem Programm und am 23. September soll die 2020 ausgefallene Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen nachgeholt werden. Die Durchführungsörtlichkeit dazu wird noch zeitgerecht bekanntgegeben.

Nachdem sich der Oktober für Wanderungen besonders eignet, steht am 14.10. eine Ilz-Wanderung von Kalteneck zur Schrottenbaummühle und zurück auf dem Plan.

Das Totengedenken in der Schachinger Kirche ist für den 29. Oktober terminiert und auch die im letzten Jahr entfallene Jahresabschlussfahrt zum Kloster Windberg soll nachgeholt werden und zwar am 27. November. Geplant ist dabei eine Führung in der Klosterkirche und im Bildungshaus durch den Polizeiseelsorger Pater Dr. Gabriel Wolf, sowie eine anschließende Einkehr in der benachbarten Richterschänke zum gemeinsamen Abendessen.

Text und Archivfoto: Walter Körner

Archivfoto:
Letzte Aktion der IPA-Verbindungsstelle war die Wanderung zum Falkenstein im September 2020 (hier die Gruppe auf dem Ruckowitzschachten).

Nachdem die monatlichen Treffs und auch die traditionelle Herbstreise der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf für dieses Jahr bereits im Frühjahr abgesagt worden sind, nutzte man aber das herrliche Spätsommerwetter, um gemeinsam auf den Falkenstein zu wandern.
17 Personen umfasste die Gruppe der Deggendorfer IPA, die sich am 9. September 2020 beim Wanderparkplatz am Ortseingang von Zwieslerwaldhaus traf um die Tour mit der Kennzeichnung "Eibe" über den Kleinen zum Großen Falkenstein zu absolvieren. Die erste Strecke führte auf dem sogenannten Schillerweg leicht bergauf, bis sie links auf den steiler werdenden Adamsteig abbog. Man durchquerte das Urwaldgebiet Mittelsteighütte, in dem sich uralte Buchen, mächtige Bergahorne und Nadelhölzer befanden und erreichte nach knapp 1 ¼ Stunden den 1190 m hohen Kleinen Falkenstein.
Die dortige kurze Rast nützten die Wanderer für einen ersten herrlichen Blick auf den Zwieseler Winkel. Danach ging es weiter durch den Bergfichtenwald zum 1315 m hohen Gipfel des Großen Falkenstein, den man nach weiteren etwa 45 Minuten erklommen hatte. Von hier aus war natürlich die Aussicht auf das Umland noch fantastischer.
Mit diesen schönen Eindrücken begab sich die Gruppe zur Terrasse des vom Bayerischen Waldverein 2019 erbauten neuen Schutzhauses mit seinem traditionell-bayerischen Gaststättenbetrieb und ließ sich dort kulinarisch verwöhnen.
Gut gestärkt und nach Aufnahme eines Gruppenfotos marschierten die IPAler wieder talwärts und zwar entlang der Markierung "Grünes Dreieck" über den beweideten Ruckowitzschachten. Nach 2 Stunden erreichten sie wieder den Ausgangspunkt der Tour am Ortseingang von Zwieslerwaldhaus.
In der gegenüberliegenden Waldgaststätte Scharnagl kehrte man noch zum Kaffeetrinken ein, bevor man die Rückfahrt nach Deggendorf antrat.

Foto 1: Vom Kleinen Falkenstein aus hatte man einen super Blick auf den Großen Arber
Foto 2 und 3: Nach nicht einmal 2 Stunden Gehzeit errichte die Gruppe das Gipfelkreuz des Großen Falkenstein
Foto 4 – 7: Die Einkehr auf der Terrasse des neuerbauten Schutzhauses war natürlich Pflicht
Foto 8: Gut gestärkt rüstete man sich wieder zum Abstieg
Foto 9: Ein kurzer Stopp und eine letzte Aufnahme gab es auf dem Ruckowitzschachten

Text und Fotos: Walter Körner



Wanderung Falkenstein 2020 Wanderung Falkenstein 2020 Wanderung Falkenstein 2020 Wanderung Falkenstein 2020 Wanderung Falkenstein 2020 Wanderung Falkenstein 2020 Wanderung Falkenstein 2020 Wanderung Falkenstein 2020 Wanderung Falkenstein 2020

 

 

 

Im Rahmen einer Motorradtour der "Herrenbiker Donauwald" vom 23. - 26.07.2020 nach Kärnten wurde unserem IPA-Mitglied Ingo Bendl die Urkunde für seine 25-jährige Mitgliedschaft sowie die Anstecknadel durch Detlef Brauße übergeben.
Die Übergabe fand bei schönem Wetter und einem sagenhaften Blick ins Klagenfurter Becken an der Aichinger Hütte auf der Villacher Alpenstraße statt.
Ingo Bendl hat sich über die Ehrung und den Besuch ehemaliger Kollegen aus Deggendorf sehr gefreut und grüßt alle IPA-Mitglieder der IPA-Vbst. Deggendorf recht herzlich.
Mitfahrer waren u.a. Hartwig Felgenhauer und Erich Rothmayer.



Übergabe Urkunde Übergabe Urkunde Übergabe Urkunde

 

 

 

Traditionsgemäß gedachten am Freitag, 8. November 2019 Angehörige der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) und der BGS-Kameradschaft Deggendorf ihren verstorbenen Kollegen. Dazu fand wieder eine Andacht in der Schachinger Kirche statt, die von Bundespolizei-Pfarrer Pater Dr. Gabriel Wolf zelebriert und vom Chor der BGS-Kameradschaft mitgestaltet wurde.
IPA-Verbindungsstellenleiter Franz Ebner trug, wie auch letztes Jahr, die Lesung vor.
Die folgende Predigt stellte Pater Gabriel unter das Thema "Was ist Heimat?". Dabei zitierte er den bekannten Kabarettisten Ottfried Fischer, der seine kürzlich erschienene Autobiographie mit den Worten überschrieben hat "Heimat ist da, wo dir die Todesanzeigen etwas sagen" und auch den Journalisten Stefan Kuzmany, der einmal unter anderem im "Spiegel" schrieb: "Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl. Wo mich die Menschen verstehen, wo ich mich nicht verstellen muss, wo Leute sind, die ich mag und die mich mögen, da bin ich daheim". "Heimat - das ist schon ein ambivalentes Wort und ruft unterschiedliche Reaktionen hervor. Leider missbrauchen es nicht Wenige für politische und nationalistische Interessen", so Pater Gabriel. In Bezug auf die Christen stellte er heraus, dass die in dieser Welt zwar überall zuhause sind, sich aber doch nach der Heimat sehnen und ausstrecken sollen, die sie im Himmel erwartet, in der jenseitigen Welt Gottes.
Mit den Worten, "Nichts anderes tun wir heute bei der Erinnerung an die Kollegen, die vor uns gelebt haben und die mit uns dienstlich und manchmal auch privat verbunden waren", beendete er seine Predigt. Er leitete über zum Totengedenken, bei dem Kajetan Schober und Heinz Hofmarksrichter die Namen der in den letzten zwei Jahren verstorbenen Angehörigen der IPA und BGS-Kameradschaft Deggendorf vortrugen. Für sie alle brannten vor dem Altar Kerzen, gestaltet in der Form der griechischen Buchstaben A und Ω ("Alpha und Omega") für "Anfang und Ende".
Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Wir sind nur Gast auf Erden" und dem Segen durch Pater Gabriel endete die feierliche Andacht.
Danach traf man sich zu einer Brotzeit mit angeregten Gesprächen im Gemeinschaftsraum der Bundespolizei.

Text und Fotos: Walter Körner



Andacht Schaching 2019 Andacht Schaching 2019 Andacht Schaching 2019 Andacht Schaching 2019 Andacht Schaching 2019 Andacht Schaching 2019 Andacht Schaching 2019

 

 

 

 

 

Es war, wie angekündigt, der Höhepunkt des Jahres für die Verbindungsstelle der International Police Assocciation (IPA) Deggendorf – die Herbstreise nach dem Motto "Vier Städte – drei Länder – ein Bett" Mitte Oktober. IPA-Vorstandsmitglied Alfons Wagner bereitete die Fahrt langfristig vor und leitete sie auch souverän.
40 Teilnehmer umfasste der Bus, der auf direktem Wege das Mercure-Hotel City in Saarbrücken erreichte, das vier Tage lang als Quartier diente. Erwartet wurde die IPA-Gruppe dort bereits von Herbert Risch, einem pensionierten IPA-Kollegen, der die Deggendorfer zwei Tage als Gästeführer begleitete. Kurz nach dem Einchecken im Hotel ging es auch schon los mit Kultur. Risch unternahm mit der Gruppe einen Stadtrundgang in Saarbrücken, der zunächst an die Saar führte, dann zur Ludwigskirche im Stadtteil Alt-Saarbrücken, mit ihrer ungewöhnlichen hellen Innenausstattung, weiter zum Saarbrücker Schloss mit dem Schlossgarten, von wo man einen sehr schönen Blick auf und über die Saar, zum Staatstheater und in Richtung Stadtzentrum hatte. An der Schlosskirche vorbei führte der Weg dann über die "Alte Brücke" zum St. Johanner Markt und anschließend zum ältesten und vielleicht auch schönsten Gasthaus Saarbrückens "Zum Stiefel". Dort gesellte sich zum Abendessen mit dem Leiter der Verbindungsstelle Saarbrücken-City Michael Zapp ein weiteres IPA-Mitglied zur Deggendorfer Gruppe.
Tags darauf ging es unter der Führung vom IPA-Kollegen Risch nach Frankreich, in die lothringische Metropole Metz. Erster Anlaufpunkt war dort der seit 2010 bestehende Museumsbau Centre Pompidou. Von hier aus führte der Stadtrundgang über den Bahnhof Metz-Ville, der von 1905-1908 im neo-romanischen Stil erbaut worden war und ein gewaltiges, repräsentatives Hauptgebäude mit 300 m langen Bahnsteigüberdachungen aufweist.
Kurz darauf erreichte man das Porte Serpenoise, ein ehemaliges Stadttor aus der Römerzeit, danach den Palast des Gouverneurs von Metz, kam dann am symbolträchtigen Arsenal mit seinen Konzert- und Veranstaltungssälen, an der spätromanischen Kapelle des Templerordens und dem Esplanade-Garten vorbei, bis man zum Place Saint Jacques (Jakobsplatz) im historischen Zentrum von Metz gelangte. Dort stärkten sich die Deggendorfer in einem typisch französischen Lokal mit einem Mittagssnack. Im Anschluss daran ging es zur Kathedrale Saint-Étienne (Stephansdom) auf dem Place d’Armes, dem Paradeplatz der Garnisonsstadt Metz. Der beeindruckende Dom wurde in den Jahren 1220 bis 1520 errichtet, gilt als eines der schönsten und größten gotischen Kirchengebäude in Frankreich und steht natürlich unter Denkmalschutz. Nach einer eingehenden Führung durch die Kathedrale stand noch eine Besichtigung auf dem Programm, die des, mit über 10 000 Gräbern größten US-amerikanischen Soldatenfriedhofs Europas, in Saint-Avold. Nach dem Abendessen in Léning, einem kleinen französischen Ort, dankte man dem IPA-Kollegen Herbert Risch für die hervorragende Betreuung und verabschiedete sich von ihm mit kleinen Gastgeschenken.
Auch der dritte Tag enthielt ein reichhaltiges Programm. Zunächst ging es nach Mettlach an der Saar, dem Sitz der Firma Villeroy & Boch, die aber nicht Ziel der Deggendorfer war. Die trafen dort auf ihre neuen Betreuungspersonen, den IPA-Verbindungsstellenleiter Merzig "Dreiländereck" Gerhard Schneider mit seiner Frau. Nach Besichtigung des "Alten Turmes" der ehemaligen Abtei Mettlach, der zu den Wahrzeichen des Saarlandes zählt und der neugotischen Kapelle St. Joseph fuhr man weiter zur Ortschaft Orscholz und begab sich zu einem Aussichtspunkt, von wo man einen Blick auf eine weitere saarländische Sehenswürdigkeit, die Saarschleife, hatte. Leider regnete es zu dem Zeitpunkt, sodass die Sicht beeinträchtigt wurde. Bei besser werdendem Wetter steuerte man anschließend den Ort Schengen im Dreiländereck Luxemburg, Frankreich und Deutschland an, in dem am 14. Juni 1985 und am 19. Juni 1990 Vertreter der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik das SCHENGENER ABKOMMEN über den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen und das dazugehörige Durchführungsübereinkommen unterzeichneten. Sehr interessant für die Deggendorfer IPA-Angehörigen waren natürlich die vielen Informationen, die man vor Ort im "Musée Européen Schengen", dem Europäischen Museum Schengen erhielt. Als weiterer Betreuer gesellte sich an diesem geschichtsträchtigen Ort der Generalsekretär der IPA-Luxembourg Jean-Paul Speidel zur Gruppe. Er übernahm am Nachmittag die Einweisung beim Rundgang in der "D'Stad", wie die Hauptstadt Luxemburg von den Einheimischen meist genannt wird. Besichtigt wurde zunächst die spätgotische Kathedrale "Unserer Lieben Frau", dann spazierte man, vorbei am Erinnerungsdenkmal "Gëlle Frau" (Goldene Frau) durch die Innenstadt, über den Place Guillaume II, vorbei am Reiterstandbild von Großherzog Wilhelm II und dem Rathaus, das im neo-klassizistischen Stil errichtet worden ist, zum Großherzoglichen Palais, vor dem ein Postenwechsel der Garde verfolgt werden konnte. Nach einer Kaffeepause unmittelbar vor dem Verwaltungsgebäude "Cercle", auf dem Place d'Armes, dem sogenannten "Salon der Stadt" verabschiedete sich der IPA-Kollege Speidel und die Gruppe traf sich zur Abfahrt zum Abendessen in die Mettnacher Abtei-Brauerei. Dort bedankte sich Alfons Wagner mit kleinen Geschenken bei Gerhard Schneider und seiner Frau für die Betreuung während des Tages und verabschiedete sie.
Am Tag der Heimreise besuchte man noch die Stadt Trier und erfuhr sehr interessante Dinge über die älteste Stadt Deutschlands bei einem offiziell geführten Stadtrundgang. Zunächst kam man auf dem Simeonstiftplatz an der Karl-Marx-Statue vorbei, die 2018 zum 200. Geburtstag von Karl Marx, die hier in seiner Geburtsstadt enthüllt worden war. Dann führte der Weg, wie sollte es anders sein, zum Wahrzeichen der Stadt, der bekannten Porta Nigra. Sie ist das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands. Danach ging es über den Marktplatz, vorbei an Marktbrunnen und Dreikönigenhaus zum Trierer Dom St. Peter, zugleich Mutterkirche des Bistums Trier. Er ist mit seiner über 1700 Jahre alten Geschichte nicht nur die älteste Kirche, sondern auch das älteste Bauwerk Deutschlands. Porta Nigra und Dom zählen seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Nächster Anlaufpunkt war die evangelische Konstantin Basilika, die ursprünglich als römische Palastaula diente. Sie wurde als Audienzhalle der römischen Kaiser, die im 4. Jahrhundert in der Stadt residierten, erbaut. Die Stadtführung endete vor dem Kurfürstlichen Palais, das den Trierer Kurfürsten vom 17. Jahrhundert bis 1794 als Residenz diente. Heute beherbergt der Bau verschiedene Behörden, Teile werden von der evangelischen Gemeinde genutzt und manche dienen repräsentativen Zwecken.
Die Heimfahrt erfolgte dann durch das reizvolle Moseltal über Koblenz, weiter zur BAB A 3 über Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Regensburg. Sie wurde noch einmal unterbrochen zum Abendessen beim Winkler Bräu in Lengenfeld bei Neumarkt in der Oberpfalz. Etwas geschafft, aber trotzdem gut gelaunt kam die Gruppe spät abends in Deggendorf an. Noch im Bus wurde den Vorstandschaftsangehörigen der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf Franz Ebner, Karl Sagerer und Alfons Wagner für die Durchführung der Reise gedankt. Wagner erhielt einen besonderen Applaus als verantwortlicher Organisationsleiter. Alles hat reibungslos funktioniert. Somit fiel auch das Fazit der Reise allgemein positiv aus. Es war sehr informativ, man hat viel Neues gesehen und gehört und die Betreuung der IPA-Kollegen vor Ort war optimal und spiegelte erneut den Wahlspruch der IPA wider "Servo per Amikeco" – "Dienen durch Freundschaft".

Text und Fotos: Walter Körner
Foto 1: Besichtigungstour in Metz, hier der Palast des Gouverneurs von Metz
Foto 2. Der Palast diente dann auch gerne als Kulisse für die Deggendorfer IPA-Gruppe. In der ersten Reihe 2. v. r. (mit Mütze) IPA-Kollege und Betreuer aus Saarbrücken Herbert Risch.
Foto 3: Für seinem 2tägigen Betreuungseinsatz erhielt Herbert aus den Händen von Alfons Wagner Gastgeschenke überreicht, u. a. auch ein Deggendorfer Stadtbuch.
Foto 4: Die Deggendorfer IPAler blickten auf die Saar, die, bevor sie das Saarland Richtung Mosel verlässt noch eine imposante Kapriole schlägt, eine formvollendete Schleife.
Foto 5: Der Besuch in Schengen war beeindruckend. Hier auf dem "Place des Etoiles" (Platz der Sterne) dominieren die "Colonnes des Nations", die Nationensäulen, die mit ihren Sternen die Mitgliedstaaten des Schengen-Raumes symbolisieren.
Foto 6: Noch ein Gruppenbild in Luxemburg-Stadt, vor dem Tor zur Kathedrale "Unserer Lieben Frau", zusammen mit dem Generalsekretär der IPA Luxemburg Jean-Paul Speidel (vorne 3. von rechts).
Foto 7: Am Tag der Heimreise besuchte man noch Trier, die älteste Stadt Deutschlands, mit ihrem bekannten Wahrzeichen, der "Porta Nigra".



Herbstreise 2019 Herbstreise 2019 Herbstreise 2019 Herbstreise 2019 Herbstreise 2019 Herbstreise 2019 Herbstreise 2019

Vor kurzem traf sich die Vorstandschaft der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf zu einer Besprechung über geplante Veranstaltungen.
In diesem Jahr war man mit einer Wanderung nach Habischried über den Teufelstisch im Mai, einer Grillfeier im Juni, den Monatstreffen im Juli und August beim Schnierle Hoffest in Regen bzw. im Biergarten im Mühlhamer Keller schon sehr aktiv.

Als letzte Aktion gab es eine Wanderung zum Lusen am 6. September, bei der trotz gutem Wanderwetter leider nur 10 IPA-Angehörige teilgenommen haben.
Ausgangspunkt der Gruppe war der Parkplatz Waldhäuser Ausblick in Waldhäuser. Von dort ging es über den Waldhausriegel, die Waldhausreibe zur Gläsernen Arche, wo ein Fotostopp eingelegt wurde.
Kurz danach erreichte man die sogenannte "Himmelsleiter", die geradewegs zum 1373 m hohen Lusengipfel führte. Von hier genoss die Gruppe den herrlichen Rundumblick über den Bayerischen- und Böhmerwald und begab sich anschließend zu einer Brotzeit in das Lusenschutzhaus.
Gut gestärkt stieg man über den Winterweg ab und erreichte nach etwa 1:15 Std. wieder den Ausgangspunkt Parkplatz Waldhäuser Ausblick. Eine Einkehr im bekannten Café Süß in Grünbichl/Kirchdorf rundete den Wandertag der IPA-Gruppe positiv ab.
Text und Fotos: Walter Körner

Foto 1:
Die IPA-Wandergruppe bei der gläsernen Arche während ihres Aufstiegs zum Lusen. Die Glasarche wurde in Kooperation der Nationalparks Bayerischer Wald und Böhmerwald (Šumava) geschaffen und ist nach wie vor ein Anziehungspunkt.
Foto 2: Auf der Himmelsleiter ging es zum Gipfel.
Foto 3: Danach folgte natürlich eine Einkehr im Lusenschutzhaus.
Foto 4: Einkehr im Café Süß in Grünbichl.



Wanderung zum Luse Wanderung zum Luse Wanderung zum Luse Wanderung zum Luse

 

 

 

 

 

Bei idealem Wanderwetter trafen sich am Samstag, 18. Mai 2019 sechzehn Angehörige der Verbindungsstelle Deggendorf auf dem "Triparkplatz" am Ortsausgang von Bischofsmais zu einer Wanderung nach Habischried.
Nach einem gemeinsamen Foto ging es gleich los unter der Führung von Mitglied Klaus Herrnböck in Richtung seines Heimatortes.
Vorbei am Hotel Morada führte der Weg mit der Nummer 3 gleich in den Wald, zunächst leicht und nach einer folgenden Abzweigung steil bergauf. Als erstes Etappenziel erreichte die Gruppe nach kurzer Zeit einen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick über die Stadt Regen und der Burgruine Weißenstein auf die Bayerwaldberge ermöglichte.
Danach ging es auf felsigem Grat weiter zum nächsten Ziel, dem "Teufelstisch" mit seiner sonderbaren, sagenumworbenen Felsformation.
Und die Sage, wie es zu diesem Felsentisch kam, erzählte natürlich Klaus Herrnböck seinen Begleitern:
Der Teufel, der gerade über Fahrnbach kam, hatte starken Hunger und nachdem er keinen Tisch dabei hatte, baute er sich schnell einen aus Steinbrocken. Aber als er gerade seine Mahlzeit zu sich nehmen wollte, läutete die kleine Glashüttenglocke von der Unterbreitenau zwölf Uhr mittags. Das konnte natürlich der Teufel nicht aushalten und flog durch die Luft davon.
Den steinernen Tisch mit den hinterlassenen Spuren des Teufels kann man heute immer noch sehen.
Nach eingehender Betrachtung des Naturdenkmals setzte die Wandergruppe ihren Weg fort. Es ging wieder bergab und bald ließ man auch den Wald hinter sich und es eröffnete sich der Blick zu den Geißkopfabfahrten und der Ortschaft Habischried. Bevor es aber zur Einkehr ging, machte man noch einen Abstecher zum ehemaligen "Charm"-Hotel, einem einstigen Vier-Sterne-Vorzeigehotel, das dem Verfall preisgegeben scheint.
Nach der Stärkung im Gasthaus "Zum alten Wirt" machten sich die IPAler wieder auf den Rückweg, der am vollen Parkplatz der Unterbreitenau vorbeiführte. Da konnte man Unmengen von Mountain-Bikern beobachten, die am Lift zum Geißkopf anstanden, mehr als Skifahrer im Winter.
Kurz darauf traf die Gruppe wieder geschlossen am "Triparkplatz" ein und wurde vom begleitenden IPA-Verbindungsstellenleiter Franz Ebner verabschiedet.



Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch

 

 

 

 

 

Den Spruch "Wien ist immer eine Reise wert!" konnten 39 Angehörige der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf nach ihrer Rückkehr aus der österreichischen Hauptstadt am vergangenen Samstag wieder mal voll bestätigen. Vier Tage lang genoss die Gruppe Wiener Flair bei herrlichstem Spätsommerwetter.
Die Vorstandschaft der Verbindungsstelle setzte sich in diesem Jahr frühzeitig zusammen und legte dabei Wien als Ziel für ihre traditionelle Herbstreise fest. Die Gesamtorganisation übernahm Vorstandsmitglied Alfons Wagner. In der Vorbereitung führte er unter anderem auch mehrere Gespräche mit österreichischen IPA-Kollegen aus Niederösterreich und Wien, die spontan ihre Unterstützung zusagten. Etwas verwundert war Wagner, als er bei einem seiner vielen Anrufe den Präsidenten der IPA-Sektion Österreich Martin Hoffmann persönlich am Telefon hatte. Dieser freute sich über den bevorstehenden Besuch der Deggendorfer und stellte sogar ein Treffen in Aussicht.
Pünktlich um 07.00 Uhr am Mittwoch 10. Oktober startete man vom alten Busbahnhof in Deggendorf und erreichte gegen Mittag am Stadtrand von Krems die Ortschaft Langenlois, die als heimliche Hauptstadt des Weins bezeichnet wird. Hier wurde die Gruppe von Wolfgang Graf, dem Vorsitzenden der IPA Verbindungsstelle Krems-Horn-Zwettl, sowie dem weiteren Vorstandsmitglied Gerfried Schenter begrüßt. Sie hatten für die Deggendorfer IPA-Gruppe eine Führung in der Weinerlebniswelt Loisium gebucht, die alle in Staunen versetzte. Man erlebte nach Eintritt durch das Tor in die Kellerwelt, wie Tradition, Mystik sowie Modernes bei der Weinherstellung miteinander verschmelzen, von den bis zu 900 Jahre alten Kellergängen über ein komplett dargestelltes, historisches Weingut, bis hin zu einer abschließenden Laser-Show.
Mit vielen neuen Eindrücken ging die Fahrt anschließend weiter in die Donau-Metropole Wien, zum "Linder - Hotel am Belvedere", das direkt ans untere Ende des Schlossgartens Belvedere angrenzt. Während des Abendessens gab es dann eine freudige Überraschung, der österreichische IPA-Präsident Martin Hoffmann kam tatsächlich zu Besuch. Er wurde von Deggendorfs IPA-Vorsitzenden Franz Ebner und Organisator Alfons Wagner begrüßt und man tauschte dabei kleine Gastgeschenke aus. Danach hielt sich der Präsident noch zu einem längeren Gespräch bei den Deggendorfern auf.
Am nächsten Tag standen Rundfahrt und Rundgang durch die Stadt mit dem IPA-Kollegen Josef Parak, der offiziell ausgebildeter Wiener Stadtführer ist, auf dem Programm. Mit seiner humoristischen Art und dem dazugehörigen fachlichen Hintergrundwissen überzeugte er die Deggendorfer voll und ganz. Nach der Busrundfahrt ging es zu Fuß noch durch die Innenstadt, dem 1. Bezirk Wiens. Der restliche Nachmittag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung. Am Abend folgte dann ein Pflichttermin, der einfach zu einem Wienbesuch gehört: Einkehr in ein Heurigenlokal in Grinzing. Mit Musikbegleitung wurde für das leibliche Wohl der IPA-Angehörigen gesorgt.
Der Freitagvormittag galt dem Schloss Schönbrunn mit seinem großen, bunten Schlosspark und der Gloriette auf dem Hügel am Ende des Parks. Man hatte genügend Zeit, alles in Ruhe zu erkunden und auch noch eine Tasse Kaffee oder Cappuccino zu trinken. Anschließend ging es mit dem Bus durch die Stadt und über Grinzing weiter zum 484 m hohen Kahlenberg im Wienerwald. Er ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Wiener, von dem man bei guten Sichtverhältnissen einen super Blick auf die Stadt hat. Leider war es an diesem Tag sehr diesig, sodass vieles im "Verborgenen" blieb. Die Gruppe nutzte den Aufenthalt für eine Einkehr im nahegelegenen Gasthaus.
Am letzten Abend saß man noch in der hoteleigenen Gaststube gemütlich zusammen, bevor tags darauf die Heimreise angetreten wurde. Aber es ging nicht auf dem direkten Wege nach Deggendorf, sondern man steuerte noch das Benediktinerstift Göttweig südwestlich von Krems an, bei dem erneut IPA-Kollege Gerfried Schenter auf die Gruppe wartete. Zusammen besichtigte man das Stift und hatte auch die Möglichkeit mit einem Mönch zu sprechen. Von ihm erfuhr man unter anderem, dass zur Zeit 43 Mönche dem Göttweiger Konvent angehören, aber nur 17 im Kloster anwesend sind. Alle anderen sind bei der Betreuung der über 30 Pfarreien in den Diözesen St. Pölten und Wien.
Danach ging es auf der BAB A 1 weiter nach Linz, wo man die Autobahn wieder verließ und noch einen kleinen Abstecher auf den Pöstlingberg machte, einen herrlichen Blick von der Aussichtsplattform auf die oberösterreichische Landeshauptstadt genoss und kurz die barocke Wallfahrtskirche Pöstlingberg besuchte.
Entlang der Donau erreichte die Gruppe dann gegen 17.00 Uhr die Schlögener Schlinge und hat im Hotel Donauschlinge gemeinsam zu Abend gegessen. Die letzte Etappe der Reise führte dann über Passau zurück nach Deggendorf, wo man um 20.15 Uhr wieder gut am alten Busbahnhof ankam.
Im Reisegepäck hatten alle Teilnehmer viele neue positive Eindrücke mit nach Hause gebracht. Sie lobten vor allem die Betreuung durch die österreichischen IPA-Angehörigen, die dadurch den Wahlspruch der IPA "Servo per Amikeco" – "Dienen durch Freundschaft" wieder voll in die Praxis umgesetzt hatten.
Die österreichischen Kollegen erhielten natürlich auch eine Gegeneinladung nach Deggendorf.